Brief an alle Tierleichenverwerter

fühlen Sie sich als Fleischesser nicht gleich auf den Schlips getreten,
sogar Veganer sollten sich angesprochen fühlen. Warum? Klick.


Vegetarisch, vegan, ovo lakto, diddeldumm?



Scheint ja richtig in Mode zu sein.
Von diddeldum einmal abgesehen finden sich diese Formen des Vegetarismus in aller Munde.

Ovo-Lacto-Vegetarier verzehren pflanzliche Kost, Milch, Milchprodukte und Eier,
jedoch kein Fleisch oder Fisch.
Lacto-Vegetarier ernähren sich wie die Ovo-Lacto-Vegetarier verzichten aber auf Eier.
Veganer ernähren sich ausschließlich aus Pflanzenkost.
Tierische Produkte, meist auch Honig, werden abgelehnt.
vegane Rohköstler verzichten auf Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte,
sie kochen ihre Nahrung nicht.
Fructaner, Frugianer oder Frugivoren ernähren sich ausschließlich von Früchten.

Mode, Life style, Philosophie?

Nein, es sind Vernunftserscheinungen aufgrund unterschiedlichster Einsichten
Zudem nicht so modern und lifestylisch
:

Plutarch (45 - 125), Schriftsteller und Verfasser zahlreicher
biographischer und philosophischer Schriften,
mahnte vor schlapp 2000 Jahren:
:
" Für ein kleines Stücklein Fleisch nehmen wir den Tieren die Seele
sowie Sonnenlicht und Lebenszeit,
wozu sie doch entstanden und von Natur aus da sind.
"

Und aus der Zeit sind noch nicht einmal Massenzuchtbetriebe überliefert.

Wollen wir dem Thema mal ganz unaufgeregt
und ohne fiesen Zeigefinger zu Leibe rücken?



Vorab ein kleiner Wermutstropfen noch für all die Menschen,
die Fisch essend behaupten, sie seien Vegetarier:
Selbst wenn man noch so fest daran glaubt und nur Lachsölkapseln zu sich nimmt:
Den Piscis -Vegetarier gibt es ebensowenig wie die Carni -Vegetarier.



In unserer Welt herrschen Meinungsvielfalt und Wissenschaftler, die behaupten, ohne Tierkonsum komme es zu Mangelerscheinungen. Ohne Vitaminzusätze seien Veganer gar nicht lebensfähig.
Hartnäckig halten sich Lügen, die, obwohl längst widerlegt, der Wahrheit gegenüberstehen.
Vielleicht, weil sie so bequem sind, aber auch, weil die fleischverarbeitende Industrie sehr mächtig ist.

Produktinformationen kann man auch nicht immer trauen.
Aus nachvollziehbarem Gründen vermeiden es Hersteller oft, ihre Produkte mit dem Prädikat: "Massenhaft an Tieren getestet" zu versehen. Ein „garantiert hautverträglich“ klingt weit weniger qualvoll.

Die vegane Lebensweise ist natürlich eine philosophische. Warum heißen wir Kannibalismus nicht gut?
Warum lehnen die meisten Menschen die Todesstrafe ab?
Weil wir für uns Menschen ein Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit fordern.
In der Geschichte galt dieses Recht mal nur für Männer, Gläubige oder Weiße;
aber wir haben uns an den Gedanken gewöhnt,
dass auch Frauen, Heiden und Nichtweiße fühlen und auch gern leben gelassen werden.

Was die DNA angeht, so stimmen codierte Bereiche zwischen Schwein und Menschen zu mehr als 97 % überein.
Wir können als Sitz der Lust, des Schmerzes und des Wohlergehens wahlweise das Gehirn oder das Nervensystem nehmen, der Tomate fehlt beides und sie bekommt kein Schlachttrauma.
Schauen wir uns aber mal einen Hund an, der geschlagen wurde, dann weiß man, warum es Hundepsychologen gibt:
Weil da im Gehirn etwas Angst macht, leidet, dem es offensichtlich an Lebensfreude mangelt,
wogegen es seinen Artgenossen auf der Hundewiese gut geht.
Ein glücklicher Hund, der sich unendlich freut, den geliebten Menschen wiederzusehen oder diesen auch beschützen will.
Bei Hunden können wir das schon ganz gut akzeptieren und verurteilen es, wenn Asiaten Hunde essen.
Nur ist aber das Schwein nicht dümmer als der Hund.
Ist das nicht Rassendiskriminierung?



Schweine sind mindestens so intelligent wie Hunde und wie diese...


...sehr gesellig - würden Sie Ihren Hund derart einpferchen?


„lm Grunde sind wir eine vegetarische Art“, macht Colin Campbell, Biochemiker, seinen Studenten
an der amerikanischen Cornell Universität deutlich.
Sein Bekenntnis untermauert er in einem auf 920 Seiten mit Zahlen und Fakten vollgepfropftem Band,
dem Ergebnis einer epidemiologischen Studie in China.
Sein Fazit soweit: Unsere Ernährung macht uns krank.
Kränker, als bislang vermutet.

"Eine gut geplante vegane oder andere Art der vegetarischen Ernährung eignet sich für jede Lebensphase",
ist der schon 2003 veröffentlichten Studie der American Dietic Association zu entnehmen.
Aber wie, wenn doch das Vitamin B12 fehlt, das, so wissen viele Ärzte, nur aus Fleischprodukten zu gewinnen ist.
Man könne auch Mutterboden oder Exkremente futtern, aber wer will das schon?
Das Problem sei nicht nur die Aufnahme, sondern auch, dass sich das B12 Depot heimlich aufbraucht,
so nach fünf bis zehn Jahren träten dann irreversible Schäden auf.
Ein paar seien genannt: Nervenschäden, Lähmungserscheinungen, Herzinfarkt Blutarmut, Appetitlosigkeit, Schwindelanfälle, Zungenbrennen, Schleimhautentzündungen, mangelnde Körperbeherrschung, Muskelzittern, Gleichgewichtsstörungen, Depression, Müdigkeit, unerklärliche Gliederschmerzen, Halluzinationen, Psychosen, Paranoia, multiple Sklerose, Demenz, Polyneuropathie, funikuläre Myelose und Autismus und Schwangerschaftskomplikationen.
Das sind mehr Krankheiten, und ich habe nicht einmal alle aufgezählt, als es Veganer gibt.
Wer möchte da nicht einer werden?
Ich staune nur, wie genau die Krankheit und seinen Auslöser diagnostizieren kann.
Allerdings finde ich keine Studie, die solcherlei Aussagen stützt.

Bei näherem Hinsehen tritt Vitamin-B-12-Mangel auch nicht viel häufiger bei Veganern auf,
sondern ganz allgemein bei Menschen mit Problemen des Magen-Darm-Traktes.

Und, man glaubt es kaum, wodurch werden Entzündungen im Magen-Darmtrakt besonders begünstigt?
Von einer Ernährung, die reich an tierischen Eiweißen ist.

Dr. Vivian V. Vetrano, von der City University of L.A. hat noch genauer hingeschaut
und Bakterien im menschlichen Körper entdeckt, die das Coenzym B12,
eine aktive Form des Vitamin B12, produzieren.
Im Darm, Mundhöhle, Speiseröhre, Bronchien und Mandeln. Auch der lang als unnütz verschmähte und fix wegoperierte Blinddarm darf wieder eine Rolle spielen, da sich B12-Bakterien in jener Tasche vermehren.

Unser Darm entspricht eher dem eines Früchteessers.
Er ist dermaßen lang, dass Fleisch dort eher verfault als verdaut.
„Trotzdem“, höre ich als Widerspruch, „erst der tierischen Proteine wegen
konnte sich unser Gehirn zu dem entfalten, was wir sind“. Also auf zum nächsten Mythos:

Hat der Mensch ein Geburtsrecht Tiere zu töten?

Bei kleinlicherer Betrachtung weicht die Vorstellung des heroischen Jägers schnell der Einsicht, dass unsere Vorfahren die ersten Jahrtausende auf Bäumen gehockt haben, um in einer räuberischen Umwelt überleben zu können.
Dort fand er nicht nur Schutz vor seinen Fressfeinden, sondern auch seine Nahrung: Früchte.
Obst, Beeren und Nüsse. Vielleicht auch ein Grund warum unser Organismus nicht mit dem unnatürlichen Essen zurechtkommt, warum Diabetes, Fettleber, Bluthochdruck, hohes Cholesterin, Gicht, Rheuma und Allergien sich häufen.

Wohlstandskrankheiten, die dann durch vegetarische Ernährung zu heilen versucht werden.
Denn im Gegensatz zu Fleischessern, mit saurem Speichel zum Vorverdauen, haben Menschen nur alkalischen und darüber hinaus nur 10% der Salzsäure im Bauch, die ein Fleischfressermagen beinhaltet, um das rohe Fleisch verdauen zu können.

Ein weiteres Indiz, warum die Anzahl der Tiere, die beim BBQ in freier Wildbahn beobachtet wurden, gegen null geht.
Wenn also in unserem Genpool etwas angelegt ist, was uns noch heute bestimmt,
dann wohl kaum die vergleichsweise kurze Zeitspanne als Höhlenbewohner und Mammutjäger.
Auf sie sollten wir uns lieber nicht berufen, zu einer Kultur geworden zu sein,
die Kunst, Musik und Wissenschaft emporbrachte.
Dem fortschrittlichen, schweinezüchtenden Menschen, der tagtäglich über Leben und Tod entscheidet.
Vollautomatisch.
Ich sehe das lebendige Rind in einem Beitrag über Tiertransporte, wie es sich, die Beine gebrochen, weigert auf die Verladerampe des Schiffes zu humpeln. Es wird an einem gesunden Bein aufgehängt und von einem Kran über die Reling gehoben. Ich höre es brüllen.

Aber es ist ja nur ein Tier.
Die fühlen anders. Spiegelneuronen vermenschlichen das Tier, die Schweine, die von einem Gitter zusammengedrängt werden. Die brüllen nicht, sie schreien, kläglich, fast menschlich. Warum eigentlich schreien und wehren die sich?

Warum wird ständig verschwiegen, dass ein Tier ein fühlendes Wesen ist?
Zu guter Letzt werden sie von einer Maschine zusammengepresst, so, dass sie sich nicht mehr wehren.
Viele verlieren das Bewusstsein, es folgt die Schlachtung, ich schalte um.

„Jedes Tier ist mit Achtung und in seiner Eigenart zu betrachten“, höre ich einen Hundetrainer sagen.
„Schweine wälzen sich im Schlamm, um sich abzukühlen, weil sie fast keine Schweißdrüsen haben,
um ihre empfindliche Haut mit einer Schicht zu überziehen, die vor Sonne und Insektenstichen schützt“, sagt der Biobauer. „Schweine in Massenzuchtanlagen können sich nicht suhlen.
Schon gar nicht die, die von einem Gitter zusammengedrängt werden.

Militante oder hardcore Veganer ist ein oft gehörtes Wort von denen, die obiges zulassen, ja unterstützen.
Sind es wirklich Veganer, die militant sind?
Klar sind sie wütend, weil sie das Leid der Tiere nicht verdrängen,
Tag für Tag den Schmerz der "Fleischlieferanten" fühlen
und die Ignoranz derer, die sich nicht um den Schmerz in der Welt kümmern, den sie verursachen.


Es ist das Schicksal jeder Wahrheit, vor ihrer Anerkennung ein Gegenstand des Lächelns zu sein
(Albert Schweitzer)



Auch Veganer wissen, dass zu unserer Welt das Sterben gehört, völlig vegan zu leben gewissermaßen unmöglich ist.
Denn sobald man sich nur von Obst und Gemüse aus konventioneller Herstellung ernährt, benutzt man Tier.
Schon wegen der Düngung, die von den Landwirten auf das Feld gegeben wird: Stallmist nebst Ausscheidungen, Gülle, Jauche, Blut, Fleisch und Knochenmehl eben.
Zudem verwenden Bauern Herbizide gegen Unkräuter, Fungizide gegen Pilze, Nematizide gegen Fadenwürmer, Akarizide gegen Spinnmilben, Molluskizide gegen Schnecken Rodentizide gegen Nagetiere und Insektizide gegen...na ja ist klar.

Nicht sofort ersichtlich ist, das Regenwürmer, Borstenwürmer, Springschwänze, Milben
und Insektenlarven geschädigt werden. Ein Grund, warum die Humusbildung immer öfter ausbleibt.
Bei der maschinellen Ernte kommen ebenfalls unzählige Tiere und Insekten unters Messer.

Und trotzdem machen einem Veganer ein schlechtes Gewissen. Das Hähnchen madig.
Einige von ihnen befreien die Tiere sogar bevor sie kross gebraten sind.
Wie das wohl ist, wenn man immer und immer wieder verschiedenste Argumente für Fleischverzicht aufbringt
und dafür verlacht wird?
Wenn man behauptet, dass kein eingesperrtes Tier ohne Medikamente und Tierarzt auskäme,
dass Rinderhaltung Mastitis verursacht, wie die Euterentzündung auch vornehm genannt wird,
die kalten Betonböden dem empfindlichen Euter zusätzlich Schaden zufügen,
aber auch stark mit Stickstoff gedüngte Futtermittel die Eutergesundheit beeinträchtigen,
dass die hochmoderne Leistungskuh zur Steigerung der Milchproduktion Kraftfutter erhält
und als billige Rohstoffe auch Pressrückstände der Ölgewinnung verwendet werden,
dass die Kälber zum Mästen in eine Box gesteckt werden, in die sie gerade mal so reinpassen,
dass das Tier schonmal sein ganzes Leben lang, mit entzündeten Gelenken und gespaltenen Klauen,
ohne Auslauf dort steht, wegen der Hygiene oft auf einem Gitterrost,
dass viele Kühe keine Sonne kennen, das Licht, das ihm morgens aufgeht, kommt aus einer Neonröhre.
Triebe und Bedürfnisse werden mit der chemischen Keule ausgetrieben,
einziger Daseinszweck: die Aufzucht und Vervielfältigung zur Menschenspeise.

Die Lebensdauer des, dessen sollten wir uns immer bewusst sein, fühlenden Wesens,
liegt weit unter seiner natürlichen Lebenserwartung;
das Urteil, gesprochen noch vor der Geburt, lautet ausnahmslos lebenslänglich.
Begnadigung kategorisch ausgeschlossen.

Sind Veganer Romantiker, die ihren Spiegelneuronen freien Lauf lassen
oder ist er realistischer als die Mehrheit der Menschen,
die die Werbewelt für bare Münze, etwas Dummes für Richtig halten?
Milch macht müde Männer munter!
Milch, ein Wunder der Natur!
Ein Wunder?
Ja!
Weil Milch genau auf den Bedarf eines Kalbes abgestimmt ist.
Eiweiß, Mineralstoffgehalt und Vitaminkomplex sind spezifisch dem Tierkind angepasst,
angelegt auf beträchtliche Körpermaße mit starkem Knochenbau, kräftigem Fell und gemäßigte Gehirnentfaltung.
Von Geburt ihres ersten Kalbes an, wird eine Milchkuh zweimal täglich gemolken.
Um Nahrung für ihr Kalb sicherzustellen, produziert ihr Organismus schnell wieder Milch nach, sobald das Euter leer ist.
Doch nicht ihr Kind bekommt die Milch, sondern ein Mensch. Ihr Kind steht ja bereits in der kleinen Box...


"Entschuldigung, dass ich Sie störe, aber mir tun die Füße weh.

Ich stehe seit einem Jahr auf diesem Gitter ohne mich zu bewegt,
geschweige denn, mich einmal hingelegt zu haben.
Davon habe ich Gicht und meine Hufe sind eingerissen. Es schmerzt ein wenig.
"




. Wer idyllische Bilder von gemächlich grasenden Kühen im Kopf hat, die nach dem Umfallen verspeist werden, lebt an der Wirklichkeit vorbei.


Mir doch wurst, was die Viecher meinetwegen mitmachen
oder
Ein herkömmliches lebenslanges Martyrium

Auch wenn das Vorurteil durch ständige Wiederholung der Werbetrommler
- ja stimmt, die mag ich nicht so, ich war, wenn auch nicht für Milchprodukte, selber einer -
schon fast in unseren Genen verankert ist:
Kuhmilch ist eben kein natürliches Lebensmittel für den menschlichen Säugling oder einen Erwachsenen.
Viele Kinder bekommen Hautausschläge, ihre Lymphknoten vergrößern sich,
Mandelentzündungen sind oft an der Tages-, zum Leidwesen der Eltern meist an der Nachtordnung.
Dafür ist eine "Milchkuh"
– man denke ruhig einmal über die Wortschöpfung nach -
ihr Leben lang dauerschwanger.
Ist sie nach hundert Tagen nicht wieder schwanger, spricht der Bauer von verminderter Fruchtbarkeit und schlachtet.

Living is easy with eyes closed.
Das sind die wirklichen Träumer, die an herzige Tierproduktion glauben.
Aufwachen, bitte...


Alle Argumente außer „es schmeckt mir eben“, sprechen gegen die heutige Praxis mit Tieren umzugehen.
Veganer sprechen also nicht für sich, sondern für die, die keine unmissverständlich verständliche Stimme haben,
betteln um das Leben fühlender Mitgeschöpfe, die tagtäglich gequält, ermordet, zerstückelt und gefressen werden.
Sie machen sich nun schon im dritten Jahrtausend zum Anwalt für Lebewesen, die sich nicht in die Diskussion einmischen können, die aber als Leibspeise alles was sie haben hergeben müssen.

Auch wenn die Worte Gutmensch und Kamillenteetrinker ein Meutern in unserer Gesellschaft lächerlich wirken lassen
und die diskreditiert, die eine gerechtere Welt für möglich halten
und auch wenn es für die Gewohnheit und das konservative Denken erst einmal unglaublich klingt:
Ohne Tierprodukte zu leben ist nicht schwer, ohne großartige Verrenkung möglich, gesund und irgendwie menschlich.
Einfach nicht kaufen.

Ist eine Zeit denkbar, da Menschen wie Da Vinci, die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder?
Wer weiß.
Ich denke, wer am wenigsten Leid verursacht hat recht.


Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit 


Noch was - übrigens - wussten Sie's schon?


Wenn der Mensch kein Fleisch essen würden, müsste niemand hungern!
Wann immer Sie einen Hamburger oder eine Hähnchenkeule essen,
unterstützen Sie die Vernichtung
von empfindsamen Lebewesen.


Für Faktenliebhaber:

80% der landwirtschaftlichen Fläche werden dazu benutzt, Tiere zu züchten.
Auf einem Hektar Land können 22.500 kg Kartoffeln, aber nur 185 kg Rindfleisch gezüchtet werden.
Noch vereinfachter: 1 Hektar Ackerland kann mindestens 10 Menschen ernähren
über den Umweg der Viehzucht hingegen höchstens drei.

Diese Ernährung verbraucht in Deutschland etwa ein Fünftel der Gesamtenergie und trägt somit zum Treibhauseffekt bei. Beim Klimawandel denken die meisten an Industrie und Verkehr. Über die Hälfte der Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft entstehen bei der Tierhaltung.
Die wichtigsten Quellen von Treibhausgasemissionen aus der Landwirtschaft sind die enterogene Fermentation, die Düngewirtschaft und Emissionen aus landwirtschaftlich genutzten Böden. Auf Rinder entfielen 84% der Treibhausgasemissionen und 35% der Treibhausgasemissionen durch die Düngewirtschaft in der EU.
Milchkühe spielen eine besonders wichtige Rolle: Obwohl ihr Anteil am gesamten Viehbestand nur bei 7% liegt, erzeugen sie ein Drittel der Treibhausgasemissionen aus der enterogenen Fermentation und ein Sechstel der Emissionen aus der Düngewirtschaft. Auf Schafe entfiel ein Anteil von 11% der Emissionen.
Schweine sind neben Rindern eine weitere wichtige Quelle von Treibhausgasemissionen, ihr Anteil an den gesamten Emissionen aus der Düngewirtschaft in der EU liegt bei 36%.

STAT/05/113 / 9. September 2005

Die Produktion tierischer Lebensmittel ist deutlich energieaufwendiger und damit klimabelastender als die Erzeugung pflanzlicher Lebensmittel.
Wer Fleisch vermeidet, Milchprodukte und Eier reduziert, tut also sehr viel für den Klimaschutz.
Bis aus dem Tierfutter ein Stück Fleisch geworden ist, gehen 65 bis 90 Prozent der im Futter enthaltenen
Energie durch sogenannte „Veredelungsverluste“ verloren.
Vor allem durch die zur Herstellung von Futtermitteln äußerst energieaufwendige chemische Synthese der mineralischen Düngemittel entstehen hohe Treibhausgasemissionen.

• Nutztierhalung schadet dem Klima. Die Nutztierhaltung produziert mit einem Anteil von 18% mehr klimawirksame Gase als   das gesamte Transportwesen zu Lande
• Eine Kuh setzt während des Verdauungsvorganges im Jahr 102 kg des klimawirksamen Gases Methan frei
• Um 1 kg Gewicht bei einem Mastrind zu erhalten, müssen 5-6 kg Futter verfüttert werden. Bei der Schlachtung wird aber   nur die Hälfte des Tieres für den Verzehr verwendet. Dabei geht ein Vielfaches der aufgewendeten Energie verloren
• Nutztiere verbrauchen 8% des global verfügbaren Trinkwassers und zählen somit zu den größten Wassernutzern weltweit
• Durch tierische Ausscheidungen, Antibiotika, Hormone, Düngemittel und Pestizide wird Wasser verschmutzt, Korallenriffe   werden zerstört
• Als Futter wird für Nutztiere häufig Soja aus dem Ausland importiert. Das bedeutet nicht nur lange Transportwege, sondern   auch die Rodung von Regenwald, was wiederum Treibhausgase fördert
• 88% der abgeholzten Flächen am Amazonas wurden zu Weideland für Rinder umgewandelt, die restlichen Prozente dienen   dem Futtermittelanbau
• Weltweit fließen jährlich etwa 90 Millionen Tonnen Erdöl in die Herstellung von Dünger für den konventionellen Landbau   und setzen 250 Millionen Tonnen CO2 frei
• Ein konventionell erzeugtes Schnitzel verursacht pro kg 800 g Kohlendoxid - ein "ökologisches" immerhin noch 200 g   C02/kg
• Durch vollstandigen oder teilweisen Verzicht auf Fleisch und/oder die Verwendung ökologischer Lebensmittel können   klimaschädliche Treibhausgase um 64% gegenüber einer fleischreichen konventionellen Kost eingespart werden (bei der   Produktion von 1 kg Rindfleisch werden 6.5 kg CO2 freigesetzt, bei Obst nur 0,5 kg und bei Gemüse nur 150 g)
• In Deutschland sind 91 der amtlich festgehaltenen 198 Lebensraum-Typen durch die heute betriebene Landwirtschaft   bedroht. Das führt zu einem Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten in Deutschland.
• Für den Anbau von nur einem Kilo Getreide werden zweitausend Liter Wasser verbraucht.
  Für die Produktion von einem Kilo Fleisch bedarf es mindestens der fünffachen Menge

Quellen:
Spiegel, Ausgabe 34 /2006
Focus online 22.08.2006/ SOS aus Amazonien ,
taz 05.01.2007/
Vegetarier tun mehr fürs Klima
Focus online 16.03.2007/ Schadet Fleischkonsum dem Klima?
du und das tier 05.2007/ Tierhaltung schadet dem Klima
spiegel online19.07.2007/ Klimabilanz
taz 25.03.2011/ Vieh im Mahlstrom des Kapitals
und für diejenigen die behaupten den Klimawandel gäbe es gar nicht: spiegel online 30.07.2011/ Erderwärmung

.

                                                                                                                 

Ps: Ein Drittel der Menschheit leidet unter Wassermangel.
Geldspenden für die Hungernden der "Dritten Welt" beruhigen allerdings auch ungemein
und sind darüberhinhaus wesentlich bequemer
.


Die USA sind die Nation mit dem höchsten Fleischverzehr der Erde.
Jeder Zweite stirbt an Herzversagen oder Arterienverkalkung.
Schotten essen ebenfalls viel Fleisch und haben eine der höchsten Darmkrebsraten der Welt.

Soviel zu den Spinnern unter uns, die glauben, dass sie nicht an der Spitze der Nahrungskette stehen,
um Gemüse zu fressen,
oder denken, das Gemüse kein Essen ist, sondern Essen ist, das ihr Essen is(s)t
oder Fleisch ihr Gemüse sei.
Diese Witzchen sind ebenso lustig, wie sie schlau sind,
denn als "Nahrungskettensieger" nehmen sie die meisten Schadstoffe zu sich.

Fleisch enthält gesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel erhöhen.
Dieses gefürchtete Cholesterin (LDL) lagert sich an der Innenseite der Arterien und Herzkranzgefäße ab.
Das Herz muss stärker pumpen, das Herzinfarktrisiko steigt.

Und, wo wir schon dabei sind, vernachlässigen wir die Harnsäure nicht, die im Fleisch in großen Mengen anzutreffen ist.
Ein zuviel dieser Säure ist für den menschlichen Organismus ein Gift, welches zu Harnstoff abgebaut werden muss.

Dazu müssen die Nieren Schwerstarbeit leisten, denn auf längere Sicht verursacht die im Körper gespeicherte Harnsäure
die großenVolkskrankheiten: Gicht und Rheuma.

Das Prinzip der richtigen Ernährung ist sehr einfach: kein Fleisch


Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei
Veganern und Vegetariern.

***

Ein Vegetarier ist ein Mensch, der ausschließlich
oder überwiegend pflanzliche Nahrung zu sich nimmt.
Vegetarier kommt von Vegetarianer
(engl. vegetarian = der, der sich von pflanzlicher Kost ernährt).

Das Eigenschaftswort "vegetable" (pflanzlich) kommt aus dem Lateinischen
"vegetabilis" (belebend), das vom Verb »vegetare« entlehnt wurde.
Da viele Vegetarier sich nicht ausschließlich von pflanzlicher Kost ernähren,
nennen sich die strengen Vegetarier Veganer.

 
 

Gesundheit
***

"Milch macht müde Männer munter...",
tönt es aus dem Fernseher und
"Milch, ein Wunder der Natur"

 Ein Wunder?
 Ja! Weil Milch genau auf den Bedarf eines Kalbes abgestimmt ist.
 Mit ihrem spezifischen Eiweiß, der Komposition feinstverteilten Fettes, ihrem  Mineralstoffgehalt und Vitaminkomplex dient sie dem Tierkind, das auf beträchtliche  Körpermaße mit starkem Knochenbau, Hörnern, Hufen, kräftigem Fell und mäßige  Gehirnentfaltung programmiert ist. (freies Zitat nach Höppl)

Eine Studie von Harvard-Forschern an 20.000 Männern ergab, dass der Verzehr von Milchprodukten das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, um 32% erhöht.
Auch andere Krebsarten sowie Osteoporose, Diabetes, Rheuma, Demenz
und weitere Zivilisationskrankheiten werden in der aktuellen Forschung unter anderem mit dem Milchkonsum in Zusammenhang gebracht.
Gesundheitliche Gefahren bergen auch die Schadstoffe aus der Umwelt, die sich in der Milch der Kühe anreichern und so in die Nahrungskette des Menschen gelangen können.

Keine Milch kann gesünder sein, als das Tier, das sie spendet:
je nach Futterzugabe und Krankheitssymtomen
enthält Milch abgestorbene Körperzellen, Krankheitskeime jeder Art,
Eiter
und Fremdstoffe heutiger Tierzuchtmethoden,
von der Umweltvergiftung ganz zu Schweigen.

Die essentiellen Aminosäuren im Kuhmilcheiweiß sind durchschnittlich
zweimal so stark wie sie im Muttermilcheiweiß vertreten sind.
Tryptophan kommt sogar zwei- bis dreimal reichlicher vor.
Das gibt, nicht nur Vegetariern zu denken, sondern auch Rheumatikern,
deren Leiden oft mit den Eiweißüberschüssen aus der Nahrung zu tun hat.

Fleisch- und Milchprodukte haben bis zu 85 Prozent ihrer Kalorien vom Fett.
Ein Zuviel an Cholesterin und Fett, besonders dem "gesättigtem" Fett,
hat starke Auswirkungen auf die Entstehung von Arteriosklerose.
In den lebenswichtigen sauerstofftransportierenden Arterien kommt es zu
Verengung, Verhärtung und Bildung von Ablagerungen.
Das beschleunigt den Alterungsprozess und verkürzt das Leben.

Ohne eiweißreiche Ernährung keine körperliche Höchst- oder Ausdauerleistungen?
Athleten ersetzen die antike kohlenhydrathaltige Ernährung durch Proteine.
Überschüssiges Eiweiß belastet die Nieren mit zusätzlichen Stoffwechselprodukten.
Folge: Nierenerkrankungen.
Durch zuviel tierisches Eiweiß in der Ernährung kann Osteoporose entsehen.
Der Abbau von überschüssigem Protein durch die Nieren
erfordert große Mengen an Calcium,
der Großteil dieses Calciums wird dem Knochen entzogen.


Ökologie & Ökonomie
***

Unsere Erde war vor vielen tausend Jahren bis an die Küsten
der blauen, sauberen Meere bewaldet.
Die Menschen streiften in klarer, reiner Luft durch die Wälder
und versorgten sich mit Beeren, Früchten und wildgewachsenen frischen Gemüse.
Archäologen und Historiker haben die Darstellungen und Erzählungen
unserer Ahnen ausführlich bestätigt:
Unsere Erde war ein traumhaft schöner Planet.

Der tropische Regenwald Brasiliens,
die Weltenlunge,
bedeckte vor 60 Millionen Jahren den gesamten südamerikanischen Kontinent.
Fünfzig Jahre hat der Mensch gebraucht, um ihn zu halbieren.
Noch mal 30 Jahre und er ist weg. Warum?
Weil zirka sechs Quadratmeter Tropen zerstört werden,
um Weideland für nur einen Hamburger zu gewinnen.

Die Ureinwohner des Regenwaldes wurden und werden enteignet.
Sie müssen dem Vieh und den Sojabohnen weichen.
Nahrung für Tiere in Europa.
Das ist die Realität die unsere Zivilisation bewirkt.
Ein Kilo Sojabohnen liefert doppelt soviel Eiweiß wie Fleisch.
Die Eingeborenen hingegen hungern, da sie
weder das eine noch das andere zu essen bekommen. Tausende
sterben an Hungersnot, weil Fleisch gezüchtet wird
.

Übrigens, der Fleischkonsum führt nicht nur "weit weg" zum Waldsterben,
sondern auch vor unserer Tür:

Die Ursachen für sauren Regen sind Schwefeldioxid und Stickoxide,
die nach der Umwandlung in der Atmosphäre als Salpetersäure auf uns herabregnen.
Neben Industrie und Kfz führt auch die Gülle, die durch Massentierhaltung entsteht,
zur Bildung von Salpetersäure (Verdunstung von Ammoniak).

Der saure Regen zerstört die Blattepidermes und trocknet die Blätter aus.
Zudem wäscht er notwendendige Nährstoffe
aus den Wurzelbereich der Bäume aus.

Unserer Ostsee droht der Dünger-Tod.
Die EU-Agrarpolitik trägt laut WWF entscheidend zu den Algenblüten in der Ostsee bei.
Mit Unterstützung aus Brüssel hat sie sich zu einem Meer aus trüben, überdüngten
Gewässer entwickelt. Jährlich wird die industrielle Landwirtschaft im Ostseeraum mit
10,4 Milliarden Euro gepäppelt. Laut World Wide Fund For Nature (WWF) hat sich
bereits ein Sechstel des Meeres, eine Fläche von 70000 Quadratkilometern, in sogenannte Todeszonen verwandelt. Mangel Sauerstoff lässt hier kein Leben mehr zu.
Die Algenteppiche an der Küste sind das sichtbare Zeichen einer Katastrophe, die sich auf dem Meer fortsetzt. Jährlich fließen eine Million Tonnen Stickstoff und 35000 Tonnen Phosphor in die Ostsee. Im Wasser befindet sich die achtfache Menge an Phosphor und
vier Mal mehr Stickstoff als vor hundert Jahren. Trotz aller Schutzprogramme nimmt die Belastung seit zehn Jahren wieder zu. Die industrielle Landwirtschaft verursacht einen Nährstoff-Overkill. Preiswerter Kunstdünger verleitet die Bauern dazu, ihre Felder kräftig
zu überdüngen. Hinzu kommt die Gülle aus der Massentierhaltung.

Allein in Polen und den baltischen Staaten soll der Düngerverbrauch in den kommenden
zehn Jahren um bis zu einem Drittel steigen.
Hühner- und Schweinemasten wurden von West- nach Osteuropa verlagert,
wo geringere Umweltauflagen gelten. Durch unzureichende Kläranlagen, Phosphate
in Waschmitteln und ungeklärte Schiffsabwässer wird die Ostsee zur Kloake.

Wie stark müssen Orkane und Erdbeben noch werden?
Wie giftig unsere Luft und das Trinkwasser?
Wie imposant die Müllberge,
bis der Mensch begreift, dass Fleischgenuss unsere Welt zerstört?



Ethik
***

Wer seinen Vegetarismus ethisch begründet (für mich sollen keine Tiere sterben) und weiterhin Produkte vom lebenden Tier zu sich nimmt, macht sich in dem Augenblick unglaubwürdig, da er die Tierhaltung unterstützt.
Die Viehwirtschaft läßt sich vom Töten der Tiere nicht trennen.
Die Kuh muss, damit der Milchfluss nicht nachläßt, jedes Jahr ihr Kälbchen haben.
Die Stierkälber sind, von wenigen Ausnahmen, die für die Aufzucht benötigt werden,
von vornherein für den Metzger bestimmt. Auch die alte Kuh, die ihr Milchsoll
nicht mehr erfüllen kann, wandert ins Schlachthaus.
Wer Milchprodukte zu sich nimmt, macht sich mitschuldig an der Sklaverei und den Verbrechen der Viehzucht.
Und auch Hühnereier werden über das Töten von Tieren gewonnen.
Wer Eier ißt, ist mitschuldig an der Todesmühle der Hühnerfarmen. Die Hälfte der ausschlüpfenden Küken sind männlichen Geschlechts.
Ihnen, wie auch den älteren Hühnern, bleibt das Schicksal, vergast
oder in den Mägen der Fleischfresser zu landen, nicht erspart.
Menschliche Güte bedeutet, auf den Empfänger keine Macht auszuüben.
Des Menschens wahre moralische Prüfung zeigt sich im Verhalten denen gegenüber,
die seiner Gnade unterliegen: den Tieren.
Die vegane Lebensweise ist natürlich eine philosophische. Warum heißen wir Kannibalismus nicht gut? Warum lehnen die meisten Menschen die Todesstrafe ab? Weil wir für uns Menschen ein Recht auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit fordern. In der Geschichte galt dieses Recht mal nur für Männer, Gläubige oder Weiße; aber wir haben uns an den Gedanken gewöhnt, dass auch Frauen, Heiden und Nichtweiße fühlen und auch gern leben gelassen werden.

Was die DNA angeht, so stimmen codierte Bereiche zwischen Schwein und Menschen zu mehr als 97 % überein. Wir können als Sitz der Lust, des Schmerzes und des Wohlergehens wahlweise das Gehirn oder das Nervensystem nehmen, der Tomate fehlt beides und sie bekommt kein Schlachttrauma. Schauen wir uns aber mal einen Hund an, der geschlagen wurde, dann weiß man, warum es Hundepsychologen gibt: weil da im Gehirn etwas Angst macht, leidet, dem es offensichtlich an Lebensfreude mangelt, wogegen es seinen Artgenossen auf der Hundewiese gut geht. Ein glücklicher Hund, der sich unendlich freut, den geliebten Menschen wiederzusehen oder diesen auch beschützen will. Bei Hunden können wir das schon ganz gut akzeptieren. Nur ist aber das Schwein ist nicht dümmer als der Hund.
Ist das nicht auch eine Art Rassendiskriminierung?




Religion
***


Auch wenn ich persönlich nicht so recht an Bibelverse glauben kann
(sie wurden im Laufe der Jahrhunderte von Kirchen und Machthabern allzuoft modifiziert)
widme ich dem Thema ein ein paar Zeilen, da einige Menschen, auch wenn sie sonst an
nichts glauben, sich auf tierische Opfergaben berufen,
um dem Fleischgenuss mit Gottes Erlaubnis fröhnen zu dürfen.
Mal andersherum. Kann ein Gott so primitiv sein, Blutopfer zu verlangen?
Und selbst wenn, muss Mensch jeden Quatsch mitmachen?
Haben wir nicht Hirn zum Nachdenken
und freien Willen zum eigenständigen Handeln bekommen?
Sagen wir es mit Hieronymus: "Seit dem Anfang des menschlichen Daseins ernährten wir uns nicht von Fleisch (...). In dieser Weise verhielt es sich bis zur Sintflut. Nach der Sintflut jedoch mit der Übergabe des Gesetzes, das niemand erfüllen konnte, wurde das Fleisch aufgetischt, um es zu essen. Die Abschaffung [des Fleischverbots] wurde dem Menschen aufgrund seiner Gefühllosigkeit zugestanden (...). Nachdem jedoch Christus am Ende der Zeiten in die Welt gekommen sein und das Omega zum Alpha und das Äußerste wieder zum Anfang zurückgerollt haben wird, dann (...) werden wir kein Fleisch mehr essen, wie schon der Apostel sagt: ´Es ist gut, keinen Wein zu trinken und kein Fleisch zu essen (Röm 14,21).´ Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.“
Seisdrum.

Die Lehren Jesu über einen friedfertigen Umgang mit Tieren
fanden in der Bibel keinen Platz.
Vieles von dem was der Nazarener lehrte blieb in apokryphen Schriften verborgen
Und, wie bereits erwähnt, Anweisungen Gottes zum Thema Tierliebe wurden von
Kirchenoberhäuptern gestrichen.
Einige Stellen jedoch wurden offenbar übersehen. Hier ein paar Auszüge:

  Hosea 8:13
    Ob sie schon viel opfern und Fleisch herbringen und fressen, so hat doch der HERR kein
    Gefallen an ihnen; sondern er will ihrer Missetat gedenken und ihre Sünden heimsuchen;

  Jesaja 65:25
    Wolf und Lamm sollen weiden zugleich, der Löwe wird Stroh essen wie ein Rind,
    und die Schlange soll Erde essen. Sie werden nicht schaden noch verderben auf
    meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.

  Jesaja 66:3
   Wer einen Ochsen schlachtet, ist eben als der einen Mann erschlüge;
   wer ein Schaf opfert, ist als der einem  Hund den Hals bräche;
   wer Speisopfer bringt, ist als der Saublut opfert,  
   wer Weihrauch anzündet, ist als der das Unrecht lobt.
   Solches erwählen sie in ihren Wegen, und ihre Seele hat Gefallen an ihren Greueln.

  1 Mose 1:29
   Und Gott sprach: Seht da, ich habe euch gegeben allerlei Kraut, das sich besamt,
   auf der ganzen Erde und allerlei fruchtbare Bäume, die sich besamen, zu eurer Speise,
   und allem Getier auf Erden und allen Vögeln  unter dem Himmel und allem Gewürm,
   das da lebt auf Erden, daß sie allerlei grünes Kraut essen.

  1 Mose 2:16
   Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach:
   Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten.

   Lev 17,14
   Ich [Jahwe] habe zu den Israeliten gesagt: ´Das Blut irgendeines Wesens aus
   Fleisch dürft ihr nicht genießen; denn das Leben aller Wesen aus Fleisch ist ihr Blut.
   Jeder,der es genießt, soll ausgemerzt werden

  3 Mose 7:23
   Rede mit den Kindern Israel und sprich: Ihr sollt kein Fett essen von Ochsen,
   Lämmern und Ziegen.

  3 Mose 7:24
    
   Aber das Fett vom Aas, und was vom Wild zerrissen ist, macht euch zu allerlei Nutz;
   aber essen sollt ihr's nicht.

  3 Mose 7:26
   Ihr sollt auch kein Blut essen, weder vom Vieh noch von Vögeln, überall, wo ihr wohnt.

  3 Mose 7:27
   Welche Seele würde irgend ein Blut essen, die soll ausgerottet werden von ihrem Volk.

   Und dann war da doch noch was...
    ...inmitten der zehn Gebote das 5. "Du sollst nicht töten"


Auch wenn der Bibel nach gutdünken Inhalte entnommen und hinzugefügt wurden
und sich kaum noch ein Mensch um ihren Inhalt schert:
Das Tiere töten weder human noch mit Nächstenliebe in Verbindung zu bringen ist,
weiß eigentlich jeder. Zum Glück verfügen wir Menschen über einen ausgezeichneten
Verdrängungsmechanismus und müssen nicht ständig an die kullerrunden,
treuherzigen Augen des ach so süßen Kalbs denken. Nicht wahr?

Gelegentlich stolpern die Menschen über die Wahrheit.
Aber sie richten sich auf und gehen weiter, als sei nichts geschehen.

Winston S. Churchill 1874 - 1965


 


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