Dringende Hilfe dringend erbeten



Die Kanadische Regierung läßt Jahr für Jahr hundertausende Robbenbabys abschlachten!

Seit 2003 wurden schon eine Million Tiere erschlagen. (Angaben laut IFAW)
Für dieses Jahr nähert sich das Ende der brutalen Robbenjagd und ich Danke allen, die mitgeholfen haben etwas dagegen zu tun.
Wenn es auch nur wenig ist, was jeder von hier aus machen kann,
es ist der berühmte stete Tropfen.
Also kopiert untenstehenden Text und die E-mail - Adresse
damit wir dem Verantwortlichen, Minister Chrétien, das E-mail Account füllen.
Am besten diese Seite unter Favoriten speichern,
um gleich fürs nächste Jahr vorbereitet zu sein

Auf dass die herzlosen, profitgierigen Kanadier endlich ihr Treiben einstellen müssen!



Formular zum Stoppen der Robbenjagd!


Fax: (613) 941-6900
Tel: (613) 992-4211
E-mail: pm@pm.gc.ca


Mr. Keith Ashfield
Office of the Prime Minister
80 Wellington Street
Ottawa
K1A 0A2
(Heutiges Datum)

Dear Mr Keith Ashfield:
I am writing to express my condemnation of the commercial seal hunt. The hunt for harp and hooded seals in Canada is the largest kill of marine mammals anywhere in the world  and it just got bigger. More than 307,000 seals were slaughtered in Canada this year  the highest kill level we have witnessed since 1967. It is absolutely unacceptable to me that sealers were allowed to exceed the 2002 quota by more than 32,000 animals. I was appalled to hear that instead of taking steps to address this situation, the Minister of Fisheries and Oceans is actually planning to increase the 2003 quota to an even higher level. Given that the current quota is already 18,000 higher than the replacement yield, it is obvious that the quota should be lowered instead of raised. Each year at the hunt, routine violations of the Marine Mammal Regulations are witnessed, including the skinning of live seals, stockpiling of dead and dying animals, dragging of conscious seals with sharpened boat hooks, and killing of seals with illegal weapons. I am aware that video evidence of more than 660 of these violations has been submitted to the DFO. Outrageously, they have refused to lay a single charge as a result. In 2001, an international team of veterinarians observed the hunt from the air and the ground, and performed post-mortems on 73 random seal carcasses. I am horrified that their report concluded that up to 42% of the seals they studied had been skinned alive. It is absolutely unacceptable to me that the federal government of Canada is encouraging the decimation of a wildlife population that is beloved by people all over the world. Allowing the hunt to continue in this fashion will guarantee a severe international backlash against Canada. I hope that you will act quickly to end this cruel hunt for harp and hooded seals permanently.

Sincerely, (ihr Name)


Setzen Sie die E-mail Adresse von Prime Minister Chrétien in die Empfänger-Zeile
und ziehen Sie den obigen Text mit: Markieren,
Kopieren und Einfügen auf das Textfeld des ihres mails.
Abschicken, fertig.

Seehund- und Robbendank!



Blutige Schlacht auf dem Eis

Viele Menschen erinnern sich noch gut an die grausamen Bilder der Robben-Massaker, die Ende der sechziger und Anfang der siebziger Jahre die Öffentlichkeit erreichten. Mit Knüppeln schlugen die Jäger auf Robben und ihren wenige Tage alten Nachwuchs ein. Das Fell wurde den Tieren oft noch bei lebendigem Leibe abgezogen. Zurück blieben blutgetränkte Eisflächen mit unzähligen Tierkadavern. Tierschützer aus der ganzen Welt protestierten damals gegen diese grenzenlose Tierquälerei.

1983 verhängte die EU ein Importverbot für Produkte aus dem Fell von Robbenbabys. Das Importverbot wurde mehrfach verlängert und gilt heute noch. Diese Entscheidung sowie weltweite Proteste wirkten sich einschneidend auf die Robbenjagd aus. Die Norweger stellten ihre Jagd in den kanadischen Gebieten ein. Die großen Fangschiffe von Neu Schottland und Neufundland kamen nicht mehr zum Einsatz. Robbenjäger von Neufundland und den Magdalenen Inseln setzten ihre Jagd zwar fort, doch die Anlandungen reduzierten sich zwischen 1983 und 1987 auf rund 36.000 Robben pro Jahr. Auch der Markt für Robbenprodukte brach zusammen. Nicht zuletzt aufgrund dieser Entwicklungen stellte Kanada 1987 offiziell die Robbenjagd ein. Die private Küstenjagd war davon unberührt und wurde fortgesetzt. Jedes Jahr wurden dann noch zwischen 25.000 bis 60.000 Robben angelandet.

Seit 1995 wird in Kanada die Robbenjagd jedoch wieder kommerziell durchgeführt und erlebte im Jahr 2002 ein neues trauriges Rekordhoch. 307.000 Sattelrobben wurden in der vergangenen Saison in Kanada getötet. Die zuvor festgelegte Fangquote von 275.000 Robben wurde um 32.000 Tiere überschritten. Und das, obwohl sich die Mehrheit der kanadischen Bevölkerung eindeutig gegen die Robbenjagd ausspricht. An den Jagdpraktiken hat sich nichts geändert: Nach wie vor werden einfachste Grundsätze des Tierschutzes aufs Gröbste verletzt. Es kann keine Rede davon sein, dass die Robbenjagd, so wie es die kanadische Regierung behauptet, bestandserhaltend, umfassend geregelt und gut überwacht durchgeführt wird.

Ausreichende Kontrollen von Seiten der Behörden fehlen. Tierschutzorganisationen beobachteten bei ihren Recherchen beispielsweise, dass junge Klappmützen und tragende Weibchen getötet wurden, obwohl das offiziell verboten ist.
Im März 2001 untersuchte eine internationale Gruppe von Tiermedizinern die Kadaver von getöteten Robben auf dem Packeis. Sie stellten fest, dass von den erlegten Robben mindestens 42 Prozent noch lebten, als die Jäger ihnen das Fell abzogen.


Gejagt werden hauptsächlich Sattelrobben und Klappmützen

Die Sattelrobbe verdankt ihren Namen der schwarzen, sattelähnlichen Zeichnung auf dem Rücken. Sattelrobben werden knapp zwei Meter lang und bis zu 130 Kilogramm schwer. Drei Populationen von Sattelrobben gibt es weltweit. Ihre Brutgebiete liegen im Weißen Meer (Russland), in Westgrönland und im Nordwestatlantik (Kanada). Die kanadische Population ist die größte. Sie wurde im Jahr 2000 auf 3 bis zu 5,2 Millionen Individuen geschätzt. Prof. David Lavigne, der wohl renommierteste Robbenkenner, geht eher von drei Millionen Tieren aus, während die kanadische Regierung mit einer Populationsgröße von 5,2 Millionen arbeitet.

Die Klappmütze ist eine relativ seltene Art. Sie erhielt ihren Namen aufgrund des aufblasbaren, mützenartigen Sacks auf Stirn und Nase der Männchen. Die Männchen werden 2,5 Meter lang und wiegen bis zu 300 Kilogramm. Weibchen erreichen etwa 2 Meter Körperlänge und wiegen rund 160 Kilogramm. Die kanadische Population der Klappmützen wird auf ungefähr 400.000 Tiere geschätzt.

Beide Arten leben etwa sechs Monate in arktischen Gewässern unterhalb der Eisgrenze. Jeden Herbst nehmen die Robben weite Wanderungen auf, um ihre Brutgebiete zu erreichen. Auf dem Eis von Neufundland und auf zugefrorenen Gebieten des St. Lawrence Golfs bringen sie von Ende Februar bis März ihre Jungen zur Welt. Die Welpen werden nur einige Tage von ihren Müttern gesäugt. Die Sattelrobbenbabys wechseln zweimal ihr Fell. Klappmützenjunge behalten ihr auf dem Rücken bläulich schimmerndes Fell (deshalb Blueback genannt) bis zum Alter von fünfzehn bis sechzehn Monaten.

 


Die verdammten Robben fressen uns noch die Haare vom Kopf!

Die kanadische Regierung behauptet, die Gefräßigkeit der Robben sei Schuld am Zusammenbrechen der kanadischen Fischbestände. Sie rechtfertigt damit das gnadenlose Massaker an den Robben. Wahr aber ist: die kanadische Regierung sucht nur einen Sündenbock für ihre eigenen Fehler in der Fischereipolitik. Zu hohe Fangquoten in den letzten Jahren haben zur Überfischung geführt.
Die dadurch arbeitslos gewordenen Fischer sollen in der Robbenjagd eine neue Existenz finden.
Nicht zuletzt wird die jahrhundertlange Tradition der Robbenjagd als Argument für die Fortsetzung des jährlichen Schlachtens angeführt.
Wirtschaftlich von geringer Bedeutung

Für Kanadas Wirtschaft ist die Robbenjagd von geringer Bedeutung. 1997 erbrachte sie einen Anteil von lediglich 0,06 Prozent des Bruttosozialproduktes. Unter Miteinbeziehung der staatlichen Subventionen stellt die Robbenjagd sogar ein Verlustgeschäft dar.

Was mit den Robbenfellen und dem Fett tatsächlich geschieht, lässt sich nicht eindeutig klären. Die Vereinigung der Robbenjäger behauptet, es herrsche eine große Nachfrage nach den Produkten. Jedes Jahr geht die Vereinigung aufs Neue auf Promotiontour, um neue Märkte zu erschließen. Verzweifelt werden immer neue Produktschienen ausprobiert: Neben dem Versuch, Robbenöl als Wellness-Produkt auf dem Markt zu etablieren, werden sogar die Penisse vermarktet, die in Ostasien als Aphrodisiaka gefragt sind.


 

Die Jagd

Das kanadische Fischereiministerium ist verantwortlich für die Festlegung der Jagdsaison, die Ausgabe der Jagdlizenzen und die Festlegung der Fangquote für die jeweilige Robbenart. Die Jagdsaison beginnt in der Regel im November und endet im Mai bzw. dann, wenn die Fangquote erreicht wurde. Jagdlizenzen sind derzeit nach an 10.000 Personen vergeben. Es wird aber auch ohne Lizenz gejagt. Bejagt werden dürfen beide Arten nach dem ersten Fellwechsel. Sattelrobben ab einem Alter von ungefähr zwei Wochen und die Jungtiere der Klappmützen ab dem 15. Lebensmonat.

Mit Eisbrechern bahnen sich die Robbenjäger ihren Weg zu den Brutgebieten. Die jüngeren Tiere können noch nicht schwimmen und deshalb auch nicht fliehen. Schutzlos sind sie den Jägern ausgeliefert. Sie werden mit Bootshaken und Knüppeln zur Strecke gebracht. Die älteren Tiere fallen meist Gewehrschüssen zum Opfer. Zunächst werden möglichst viele Jungtiere, aber auch Mütter, die ihren Nachwuchs verteidigen wollen, bewegungsunfähig geschlagen oder geschossen. Erst dann kehren die Jäger zurück, um den Robben das Fell abzuziehen. Ob sie tot sind oder lebendig, spielt keine Rolle. Den Jägern geht es ausschließlich um den Pelz. Geschlachtet wird im Akkord. Die Kadaver werden ins Wasser geworfen oder einfach auf dem Eis zurückgelassen. Das Verbot, "Bluebacks" (die Jungen der relativ seltenen Klappmütze) zu töten, soll gänzlich fallen. Bisher durften die Tiere erst nach dem Fellwechsel gejagt werden.

Außerdem will die Regierung wieder große (über 65 Fuß) Schiffe
zulassen, die als Ablademöglichkeiten der kleinen Fischerboote zur Verfügung stehen sollen, was die Jagd auf noch mehr Robben fördern würde. Seit 1987 sind Schiffe über 65 Fuß verboten.*


Unzureichende Vorschriften für die Robbenjagd

Die Robbenjagd unterliegt in Kanada Vorschriften, die vom zuständigen kanadischen Fischereiministerium (Department of Fisheries and Oceans, DFO) herausgegeben werden. Diese richten sich nach den Marine Mammal Regulations.

Vorschrift ist, dass die Jäger zu den Robben, die sie geschlagen oder geschossen haben, nach "angemessener" Zeit zurückkehren sollen, um zu prüfen, ob die Tiere tot sind. Damit wird den Jägern gestattet, in kurzer Zeit viele Tiere bewegungsunfähig zu machen, so dass sie nicht mehr flüchten können. Erst später, wenn es ans Häuten geht, werden sie, oft grausam, von ihrem Leid erlöst.

Eine anstehende Änderung der Marine Mammal Regulations soll beinhalten, dass Jäger, welche die Tiere mit Knüppeln oder Haken schlagen, sofort zu kontrollieren haben, ob jedes Tier tot ist. Allerdings ist die Jagd mit Gewehren davon ausgenommen. Somit ist es den Jägern der neuen Vorschrift nach weiterhin erlaubt unzählige Tiere zu schießen, bevor sie zurückkehren, um sie endgültig zu töten. Außerdem sollen die Robbenjäger entweder das Fell oder den Kadaver anlanden. Dies legitimiert die bis jetzt verbotene, aber immer wieder angewandte Praxis, nur die Felle mitzunehmen und die mehreren hunderttausend Kadaver im Meer zu entsorgen.*


Die
VIER PFOTEN fordern

Zusammen mit dem Internationalen-Tierschutz-Fonds (IFAW) und anderen Organisationen fordern die VIER PFOTEN die kanadische Regierung auf, ihrer Verantwortung gegenüber Tier und Umwelt auch bei der kommerziellen Robbenjagd nachzukommen und bitten die europäischen Mitgliedstaaten eindringlich um Unterstützung, um diese grausame Jagd endgültig zu beenden.

VIER PFOTEN fordern:

Ein Ende der kommerziellen Robbenjagd! Sie bringt endloses Tierleid mit sich und kann weder ethisch noch wissenschaftlich oder wirtschaftlich legitimiert werden.


Was Sie noch machen können

Verzichten Sie bitte auf den Kauf von Pelzen und Kleidungsstücken
mit Pelzbesätzen!


Diskutieren Sie sachlich die tierquälerischen Bedingungen
der Pelztierhaltung
mit Freunden und Bekannten,
die Pelze tragen.

Appellieren Sie gewaltfrei an das Gewissen des Menschen
der Tiere misshandelt, quält, schießt oder töten lässt.

Denn nur wer mit Pelz geboren
wird, hat das Recht Pelz zu tragen. 

 

*Quelle:
   www.vier-pfoten.de

...und er weiß auch warum Diese Seite schauen Sie sich gerade an Warum nicht? Rezepte für ein besseres Leben Unmenschliches Vergehen an unseren Mitbewohnern